2023-11-1701:01
abaesler
Andreas Baeslers Regensburger Inszenierung der Oper UNA COSA RARA des Mozart-Zeitgenossen Martin y Soler in den Bühnenbildern des weltbekannten deutschen Malers Markus Lüpertz wird nun am Staatstheater Meinigen gezeigt (Premiere 30.5.24). Die Produktion konnte 2019 mehrere Nominierungen im Jahrbuch der OPERNWELT verzeichnen.
Andreas Baeslers Regensburger Inszenierung der Oper UNA COSA RARA des Mozart-Zeitgenossen Martin y Soler in den Bühnenbildern des weltbekannten deutschen Malers Markus Lüpertz wird nun am Staatstheater Meinigen gezeigt (Premiere 30.5.24). Die Produktion konnte 2019 mehrere Nominierungen im Jahrbuch der OPERNWELT verzeichnen.
2023-04-0615:27
abaesler
Zwei US-amerikanische Alltagsgeschichten hat der italo-amerikanische Komponist Gian Carlo Menotti 1947 zu zwei äusserst reizvollen Kurzopern verarbeitet. DAS TELEFON und DAS MEDIUM haben auch heute, weit über ein halbes Jahrhundert nach ihrer Uraufführung nichts an Aktualität, Witz und Dramatik verloren. Fast prophetisch zeichnet Menotti in DAS TELEFON das skurrile Bild einer durch Kommunikationstechnologien gestörten Gesellschaft, […]
Zwei US-amerikanische Alltagsgeschichten hat der italo-amerikanische Komponist Gian Carlo Menotti 1947 zu zwei äusserst reizvollen Kurzopern verarbeitet. DAS TELEFON und DAS MEDIUM haben auch heute, weit über ein halbes Jahrhundert nach ihrer Uraufführung nichts an Aktualität, Witz und Dramatik verloren.
Fast prophetisch zeichnet Menotti in DAS TELEFON das skurrile Bild einer durch Kommunikationstechnologien gestörten Gesellschaft, deren vollständiges Ausmaß sich erst heute, im 21. Jahrhundert in einer Welt ständig vernetzter und elektronisch kommunizierender Individuen offenbart. DAS MEDIUM erscheint uns ebenfalls erschreckend aktuell, wenn es um die Relativierung von Wahrheit, „alternative Fakten“, eine allgemeine gesellschaftliche Verunsicherung und den Glauben an falsche Versprechungen geht. Realität und Irrealität verschwimmen und können die Menschen in den Wahnsinn treiben.
Im fiktiven HOTEL MENOTTI treffen in der Inszenierung von Andreas Baesler Menschen aufeinander, deren zufällige aber auch schicksalhafte Geschichten wir voyeurhaft beobachten können. Sie kommen und gehen, erscheinen, hinterlassen Spuren und verschwinden wieder im Nebel des Gewesenen. Das Hotel hat so viele Geschichten gesehen, von Liebe, Hass, Trauer, Sehnsucht, Angst, Eitelkeit und Tod. Und jedesmal, wenn die Betten gemacht und der Teppich frisch gereinigt ist, beginnt eine neue Episode, ist die Bühne bereitet für ein neues Kapitel einer nie endenden Geschichte.
Menottis Musik pendelt dabei sehr klug und wirkungsvoll zwischen dem Zeitgeist einer Broadway-Oper, Filmmusik und Anklängen an die zeitgenössische Musik des 20. Jahrhunderts, schwelgt aber auch in auf Puccini verweisender Kantabilität und findet in DAS TELEFON den witzigen Tonfall einer an Musicals erinnernden Komödie.
Unter der musikalischen Leitung von Cosima Sophia Osthoff agiert das Opernensemble des Instituts für Musiktheater der Musikhochschule Mannheim im Bühnenbild und den Kostümen von Ruth Groß.
2017-11-1323:44
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Mit begeistertem Beifall hat das Publikum des Landestheaters Linz die Premiere von Andreas Baeslers Neuinszenierung von Verdis RIGOLETTO bedacht. In einem spektakulärem Bühnenbild von Harald Thor, das von der Protz-Architektur des Trump Tower in Manhattan inspiriert ist, zeigt Baesler Verdis Oper als das böse Drama Victor Hugos in einer gegenwärtigen Variante in einer kalten Welt […]
Mit begeistertem Beifall hat das Publikum des Landestheaters Linz die Premiere von Andreas Baeslers Neuinszenierung von Verdis RIGOLETTO bedacht. In einem spektakulärem Bühnenbild von Harald Thor, das von der Protz-Architektur des Trump Tower in Manhattan inspiriert ist, zeigt Baesler Verdis Oper als das böse Drama Victor Hugos in einer gegenwärtigen Variante in einer kalten Welt der Macht-Neurotiker und Gefühlspsychopaten. „Hervorragend durchdacht, klug detailreich und bisweilen hyperrealistisch die Regie von Andreas Baesler; präzise Personenführung und konsequente Einfälle…“ (Charles E. Ritterband, Wien)
Unter der musikalischen Leitung des neuen Linzer Kapellmeisters Martin Braun singen Federico Longhi (Rigoletto), Julia Sitkovestsky (Gilda) und Hyojong Kim (Herzog von Mantua). Mit RIGOLETTO hat Baesler bereits die achte Inszenierung für das Landestheater Linz , das mit dem neuen Musiktheater über eine der modernsten Opernbühnen Österreichs verfügt, erarbeitet.
2017-04-1210:30
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Genau 8 Jahre nach ihrer Premiere kehrt Andreas Baeslers erfolgreiche Inszenierung von Giuseppe Verdis NABUCCO auf die Bühne des Essener Aalto Theaters zurück. Im Bühnenbild von Harald Thor singen unter der musikalischen Leitung von Modestas Pitrénas Heiko Trinsinger (Nabucco) und Katia Pellegrino (Abigaile) die Hauptpartien. Die Wiederaufnahmepremiere ist am 15. April um 19h.
Genau 8 Jahre nach ihrer Premiere kehrt Andreas Baeslers erfolgreiche Inszenierung von Giuseppe Verdis NABUCCO auf die Bühne des Essener Aalto Theaters zurück. Im Bühnenbild von Harald Thor singen unter der musikalischen Leitung von Modestas Pitrénas Heiko Trinsinger (Nabucco) und Katia Pellegrino (Abigaile) die Hauptpartien. Die Wiederaufnahmepremiere ist am 15. April um 19h.
2015-10-1910:14
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Andreas Baeslers erfolgreiche Inszenierung von Mozarts COSÌ FAN TUTTE am Landestheater Linz im Jahr 2012 wird nun am Theater Regensburg neu aufgelegt. Baesler rückt hierbei den Untertitel der Oper „Die Schule der Liebenden“ ins Zentrum seiner Deutung und lässt 5 Studenten unter Anleitung ihres Professors in einem ausser Kontrolle geratendem Psycho-Experiment aufeinander prallen. Dazu hat […]
Andreas Baeslers erfolgreiche Inszenierung von Mozarts COSÌ FAN TUTTE am Landestheater Linz im Jahr 2012 wird nun am Theater Regensburg neu aufgelegt. Baesler rückt hierbei den Untertitel der Oper „Die Schule der Liebenden“ ins Zentrum seiner Deutung und lässt 5 Studenten unter Anleitung ihres Professors in einem ausser Kontrolle geratendem Psycho-Experiment aufeinander prallen. Dazu hat Bühnenbildner Hartmut Schörghofer die komplette Ausstattung in den Werkstätten der Regensburger Bühnen ebenso neu anfertigen lassen wie die ursprünglich von Corinna Crome entworfenen Kostüme. Derzeit finden die Endproben statt, die Premiere ist am 24. Oktober. Die musikalische Leitung hat Tetsurō Ban.